Demographie-Blog

Fachkräftemangel anpacken – mit zukunftsfähiger Unternehmenskultur punkten

Unternehmenskultur Fachkräftemangel Strategie
Die Medien sind voll voll Hinweisen zum Fachkräftemangel.
Schluss mit Made in Germany? Fachkräftemangel bringt Standort Deutschland in Gefahr
(Wallstreet online, 23.12.2016)
Staatsdienst droht Fachkräftemangel
(Dresdner Neueste Nachrichten, 23.12.2016)
Südwestmetall beklagt Fachkräftemangel
(Schwäbische Zeitung, 23.12.2016)

Der Kampf um die verbliebenen Fachkräfte auf dem Markt wird sich angesichts der demographischen Entwicklung noch verschärfen. Durch pures Abwarten wird Ihnen keine Fachkraft zufliegen. Ergreifen Sie die Initiative.

Warum sich mit einer mittelmäßigen Unternehmenskultur zufrieden geben?

Verändern Sie Ihre Einstellung und Haltung zur Unternehmenskultur. Schlagen Sie eine Brücke zwischen Erbe und Innovation. Fragen Sie sich:
Was erwarten Mitarbeiter angesichts der Megatrends Individualisierung und Digitalisierung von ihrem Arbeitgeber? Versetzen Sie sich in die Köpfe der Beschäftigten. Sprechen Sie mit Ihren Markenbotschaftern (= Angestellten und Arbeitern).

Verlassen Sie Ihre Komfortzone. Natürlich ist es bequemer den Status Quo zu bewahren. Hierarchische Befehlsstrukturen mögen eingespielt sein. Sind sie aber auch die Antwort auf morgen? Ihre Zahlen von heute sind das Ergebnis vergangener Überlegungen. Korrigieren Sie daher Ihre Blickrichtung.
Natürlich lassen sich auch bessere Unternehmensergebnisse durch neue Produkte, Märkte und Geschäftsmodelle erzielen. Doch finden Sie dadurch zwangsläufig die gesuchten Fachkräfte?

Eine neue Art der Unternehmenskultur etablieren

Hinterfragen Sie. Nicht nur die Strategien und Taktiken allgemein. Hinterfragen Sie sich auch selbst. Passt der Führungsstil um neue Mitarbeiter zu finden und zu binden? Schaffen Sie es mit Ihrer Unternehmenskultur, dass die Mitarbeiter motiviert sind und das Beste aus sich herausholen? Vertrauen Sie Ihren Beschäftigten? Vertrauen Ihre Fachkräfte Ihnen?

Beginnen Sie damit hierarchieübergreifende Vernetzungen zu fördern. Streuen Sie das Wissen breit. Dadurch binden Sie Ihre Beschäftigten in das Geschehen ein. Die Motivation steigt. Außerdem sind Ihre Leute näher am Geschehen dran. Die wissen doch am besten wo es beim Kunden brennt.

Flexibilisieren Sie Ihre Entscheidungsstrukturen. Dadurch können Sie rascher handeln. Außerdem bleibt Ihnen mehr Zeit sich für die großen Dinge zu kümmern. Sie müssen und können auch nicht mehr alles wissen.

Denken Sie an den Gründer von Starbucks, Howard Schultz:
„Sich gegen konventionelles Know-how zu bewegen, ist das Fundament der Innovation“.
(Howard Schultz: Onward. Weinheim. 2013. S. 337)

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