Die neuen Start-ups in Deutschland – Marita Lüben von Business4Experts im Interview

Marita Lueben Business4HRStart-ups sind in aller Munde. Sie stehen für ein innovatives Unternehmertum mit zukunftsorientierten Denkweisen.
Die Interviewreihe widmet sich den neuen Start-ups in Deutschland. Praktiker aus Unternehmen äußern sich kurz und knackig zu Ihrem Start-up.

 

1. Was ist die Idee hinter Eurem Start-up ?
Wir haben eine alternative Karriereplattform für die moderne Job- und Personalsuche für erfahrene Fach- und Führungskräfte mit mindestens 15 Jahren Berufserfahrung entwickelt.
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels gewinnt der Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte mit Berufserfahrung zunehmend an Bedeutung. Im Zuge des Fachkräftemangels stellt er für viele Unternehmen sogar bereits den neuen Zukunftsmarkt dar. Genau hier setzt Business4Experts an und grenzt sich durch den Fokus auf ein reiches Know-how seiner Mitglieder zugleich von andere Dienstleistern und Karrierenetzwerken ab.

Auf unserer Plattform begegnen sich Kandidaten und Unternehmen auf Augenhöhe. Kandidaten können sich bei uns kostenlos registrieren , präsentieren sich mit einem (zunächst anonymisierten) Profil im virtuellen Karrierenetzwerk, können unkompliziert mit Unternehmen in Kontakt treten oder sich direkt auf eine der angebotenen Stellen bewerben.

„Active sourcing“ ist auch von der Arbeitgeberseite gewünscht. Hierfür bietet unsere Plattform Unternehmen einen professionellen Präsentationsraum, um gezielt Fach- und Führungskräfte mit entsprechender Berufserfahrung zu gewinnen und ein eigenes exklusives Netzwerk aufzubauen, um Vakanzen zu gegebenen Zeitpunkt schnell und passgenau zu besetzen.

Neben unserer Plattform übernehmen wir auch kleinere Employer Branding Aktivitäten unserer Kunden und verbreiten ihre Vakanzen in unseren sozialen Netzwerken. Wir sind davon überzeugt, dass unser Kanal bislang in der Recruitinglandschaft in Bezug auf erfahrene Fach- und Führungskräfte gefehlt hat – und die Rückmeldung unserer Kunden bestätigt dies.

2. Was heißt es, in einem Start-up zu arbeiten ?
Bei uns gleicht kein Tag dem anderen. Wir hinterfragen täglich unsere Prozesse und Angebote und nehmen neue Aspekte von Kunden auf.
Das macht es sehr spannend, weil es für uns immer wieder überraschend und faszinierend ist, wie unsere Kunden mit unserem Produkt arbeiten. Anhand des Feedbacks unserer Kunden entwickeln wir unser Produkt ständig weiter. Spannend ist, ein zunächst theoretisches Produkt live am Markt zu erleben.
Organisatorisch können wir relativ frei bestimmen, wie wir unseren Ablauf organisieren. Wir haben kaum Hierarchien und Entscheidungswege bestehen quasi über den Schreibtisch. Das macht es einfach, sehr schnell auf neue Aspekte oder Feedback von Kunden einzugehen.

3. Wo möchtet Ihr mit Eurem Start-up in fünf Jahren stehen ?
Das möchte ich an dieser Stelle nicht abschließend beantworten. Aktuell spannend ist es für uns zu sehen, wie der Markt auf unser Produkt reagiert. Wir sind davon überzeugt, dass uns in fünf Jahren eine feste Nische im Recruitingmarkt gehört. Wir werden unser Portfolio erweitern und neue Bausteine mit in unser Angebot integrieren.

4. Welche Chancen siehst Du in der Digitalisierung der HR-Arbeitswelt ?
Am Beginn der Wertschöpfungskette von Unternehmen steht der geeignete Mitarbeiter. Deren Gewinnung und Bindung an das Unternehmen entscheidet für die Position im Markt und zukünftige Chancen des Unternehmens. Hier können digitale Lösungen entscheidend unterstützen. Gerade die nachwachsenden Arbeitnehmergenerationen haben hohe Ansprüche an ihren Arbeitsplatz: flexible Arbeitszeitregelungen, Homeofficeregelungen, Teilzeit, Personalentwicklungsprogramme und eine Firmenkultur, die zu ihnen passt, um nur einige Bereiche zu nennen.
Im Rahmen der digitalen Transformation stehen Unternehmen im Bereich Recruiting viel mehr Wege offen, die Mitarbeitergewinnung digital, zeitsparend und trotzdem individuell und persönlich zu gestalten. Tools zur Bewerberverwaltung erleichtern den Recruitingprozess und digitale Kommunikationsmittel erleichtern eine individuelle Bewerberkommunikation.
Wichtig meiner Ansicht nach ist jedoch, vor der Einführung einer digitalen Lösung eine konkrete Kosten-Nutzen-Analyse durchzuführen. Nicht jedes Kleinstunternehmen benötigt beispielsweise einen digitalen Recruitingprozess – hier würden die Kosten den Nutzen überschreiten.

Unternehmensporträt:
Zielgerichtet, zeiteffizient und passgenau – so bringen wir hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte mit entsprechender Berufserfahrung mit Unternehmen in Kontakt. Wir stehen mit unseren Kunden in einem regen Austausch und arbeiten aktiv an der Zukunft einer alternativen Recruitinglösung vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Gemeinsam mit unseren Kunden tragen wir dazu bei, dass sich Unternehmen und geeignete Kandidaten im Netz finden.

Vielen herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen.
Rolf Dindorf

10 Tipps, wie Sie die Generation Y motivieren

10 tipps Motivation Generation Y
Was brauchen Sie um die Generation Y zu motivieren? Folgende 10 Punkte helfen Ihnen dabei Ihre Nachwuchskräfte zu erreichen.

  1. Zuerst einmal sollten Sie sich von dem Gedanken lösen es mit einer Generation von Weicheiern, Faulpelzen und Traumtänzern zu tun zu haben. Gehen Sie ohne Vorurteile an die Zusammenarbeit mit den jungen Nachwuchskräften.
  2. Beschäftigen Sie sich intensiv mit den Erwartungen, Werten und Ansprüchen der Generation Y. Ziehen Sie daraus die richtigen Schlüsse.
  3. Warum ist Tesla oder Google so begehrt bei dieser jungen Generation? Weil diese Unternehmen für Innovation, Erfolg und persönliches Wachstum stehen. Bieten Sie daher im Rahmen Ihrer Möglichkeiten die Chance innovativ und experientierfreudig sein zu dürfen.
  4. Die Millennials wünschen sich Autonomie und Unabhängigkeit. Vertrauen Sie daher Ihrer jungen Truppe. Geben Sie Ihr die notwendigen und sinnvollen Freiheiten.
  5. Die jungen Nachwuchskräfte suchen nach dem Sinn der Arbeit. Stupides Abarbeiten ist nicht so ihr Ding. “Sinn hat eine unglaubliche Sogwirkung”, schreibt der dm-Gründer Götz W. Werner (Womit ich nie gerechnet habe. 2013. S. 108). Werden Sie zum Sinnstifter.
  6. Die Generation Y ist sehr technikaffin.Wie keine andere Generation vor Ihnen wissen sie die technischen Möglichkeiten zu nutzen. Integrieren Sie diese Fähigkeiten in Ihren betrieblichen Ablauf.
  7. “Und wenn Sie die Leute belohnen, dann tun Sie das nicht nur mit Geld, sondern auch mit Erlebnissen. Sie erinnern sich an Gespräche, gemeinsames Essen und Veranstaltungen mit Kollegen und Freunden. Feiern Sie Erfolge mit Aktivitäten, nicht mit Geld”, schreibt der Personalchef von Google Laszlo Bock zurecht (Work Rules, 2016, S. 240).
  8. Bieten Sie Möglichkeiten der Vernetzenung und Zusammenarbeit. Diese Internet-Generation ist durch Teilen und Verbinden sozialisiert. Knüpfen Sie daran an.
  9. Überarbeiten Sie Ihre strikten Regeln und Normen. Die Digital Natives sind flexibel. Geben Sie den jungen Menschen eine ‘flexible response’. Wenn Sie auf der Siegerseite stehen möchten ermöglichen Sie Home Office und flexible Arbeitszeiten.
  10. Seien Sie der Gärtner. Durch stetiges Gießen wächst Ihr Pflänzchen. Anders ausgedrückt: Kurbeln Sie Ihre Weiterbildungsmöglichkeiten an. Ermöglichen Sie Ihren Nachwuchskräften das persönliche Wachstum.

Die neuen Start-ups in Deutschland – Simon Werther von HRinstruments im Interview

Simon Werther HRinstrumentsStart-ups sind in aller Munde. Sie stehen für ein innovatives Unternehmertum mit zukunftsorientierten Denkweisen.
Die Interviewreihe widmet sich den neuen Start-ups in Deutschland. Praktiker aus Unternehmen äußern sich kurz und knackig zu Ihrem Start-up.

 

Die Fragen im heutigen Interview hat Dr. Simon Werther beantwortet. Er ist CEO der HRinstruments GmbH aus München.

1. Was ist die Idee hinter Eurem Start-up?

Wir entwickeln Feedbackformate, die Kulturen der Partizipation und
Wertschätzung in Unternehmen möglich machen. Weit hinausgehend über
klassische Instrumente wie 360°-Feedback und Mitarbeiterbefragungen
gestalten wir gemeinsam mit Kunden aus Mittelstand und Großkonzern
innovative Instrumente wie Instant Feedback oder Pulsbefragungen.

Letztlich geht es immer darum, wie Feedback für alle Beteiligten zum
Mehrwert werden kann – egal ob es sich um Peer-to-Peer Feedback handelt
oder ob der Vorstand eines Großkonzerns Stimmungsbilder in Echtzeit
aller Mitarbeiter einholen möchte. Gerade die Verknüpfung von digitalem
Feedback mit Präsenzveranstaltungen ist uns dabei ein großes Anliegen,
schließlich können digitale Tools immer nur einen Impuls liefern, damit
sich die Präsenzkultur nachhaltig verändert. Über umfangreiche Analysen
und Reportings können Personaler, Vorstände und Geschäftsführer direkt
mit den Daten arbeiten, so dass Stellschrauben und
Handlungsimplikationen eigenständig zeitnah abgeleitet werden können.
Selbstverständlich erfolgt alles unter Einhaltung höchster
Datenschutzstandards und unter Einhaltung vollständiger Anonymität.

People Analytics und Big Data bleiben somit keine leeren Worthülsen,
sondern sie entfalten großes Potenzial für alle Beteiligten und können
letztlich zum Wohle aller Mitarbeiter eingesetzt werden. Wir sind davon
überzeugt, dass nur auf diese Art und Weise Mitarbeiterzufriedenheit,
Commitment und Employee Engagement aufrechterhalten werden können – und
die Rückmeldung unserer Kunden bestätigt uns darin.

2. Was heißt es, in einem Start-up zu arbeiten?

Die Arbeit in einem Startup bedeutet zweifellos, dass kein Tag dem
anderen gleicht. Design Thinking und agiles Arbeiten zeichnen uns bei
HRinstruments aus, was allerdings auch bedeutet, dass wir uns ständig
hinterfragen müssen und dass eine neue Idee eines Kunden einen ganz
neuen Aspekt in der Produktentwicklung aufbringen kann.

Genau das macht es allerdings auch spannend, weil es faszinierend ist,
wenn mittelständische Unternehmen und Großkonzerne weltweit mit unseren
Tools arbeiten. Das ist Ansporn genug, dass wir weiterhin alles geben
und das Feedback der Zukunft bereits jetzt in die Gegenwart holen.

Bei allen Diskussionen rund um Generation Y fällt immer wieder das
Stichwort Freiheit und Sinn. Genau das ist sicherlich ein großer
Unterschied, der für die Arbeit in einem Startup charakteristisch ist:
Wir haben keine großen Hierarchien und keine Entscheidungswege von
mehreren Monaten. Wenn wir ein neues Tool entwickeln möchten und alle
einverstanden sind, dann können wir es in 2-3 Wochen auf den Markt
bringen. Das spornt auch alle Mitarbeiter bei uns an, weil wir innerhalb
kürzester Zeit ganz neue Ansätze umsetzen können.

3. Wo möchtet Ihr mit Eurem Start-up in fünf Jahren stehen?

Wir bevorzugen die Fokussierung auf die Gegenwart, schließlich sind wir
damit bereits sehr gut gefordert und die Herausforderungen werden selten
weniger. Allerdings sind wir davon überzeugt, dass wir uns in fünf
Jahren einen festen Platz als Experte für Feedback erarbeitet haben. Wir
werden dementsprechend mehr Firmen dabei unterstützen, dass sie Kulturen
der Partizipation und der Wertschätzung langfristig und nachhaltig zum
Leben erwecken.

Allerdings darf dieser feste Platz auf keinen Fall damit einhergehen,
dass wir langsamer und weniger innovativ geworden sind. Daran wird
nichts ändern, weil wir ansonsten selbst keinen Spaß mehr an unserer
Arbeit hätten. Und wie sollten wir weiterhin unsere Kunden begeistern,
wenn wir selbst nicht mehr begeistert wären?

4. Welche Chancen siehst Du in der Digitalisierung der HR-Arbeitswelt?

Für mich ist die Digitalisierung eine unglaubliche Chance für die
Personalarbeit, weil digitale Tools verschiedene Prozesse beschleunigen,
vereinfachen und überhaupt erst möglich machen können. Dabei denke ich
von Recruiting über Personal- und Organisationsentwicklung bis hin zu HR
Strategie an alle Bereiche im Personalwesen. Allerdings muss diese
Chance auch genutzt werden, denn Digitalisierung ist ein
Transformationsprozess und keine Übertragung von bisher analogen
Prozessen auf eine digitale Ebene. Letztlich muss Digitalisierung damit
einhergehen, dass wir Personalarbeit noch stärker als
strategisch-gestaltende Perspektive in den Unternehmensalltag
einbringen. Agile Organisationen brauchen eine starke Personalarbeit,
die selbst agil arbeitet und die sich somit permanent weiterentwickelt.

In Deutschland müssen wir hier aufpassen, dass wir uns aufgrund
zahlreicher Regularien und Vorschriften nicht selbst ausbremsen. Eine
Transformation ist immer davon gekennzeichnet, dass Dinge ausprobiert
werden müssen und dass dementsprechend auch einmal etwas schiefgehen
kann. Jetzt haben wir in Deutschland keine ausgeprägte Kultur des
Scheiterns, so dass genau das eine Herausforderung darstellt. Aber ich
glaube an die Lernfähigkeit aller Beteiligten und ich bin davon
überzeugt, dass Digitalisierung eine ganz neue Qualität der Arbeit
prägen kann, wenn wir sie sinnstiftend gestalten und uns nicht von der
Digitalisierung vorantreiben lassen.

Unternehmensportrait:
Wir stehen für Interdisziplinarität und Zukunftsorientierung, um echte und neue Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Für uns ist Arbeiten 4.0 kein Schlagwort, sondern wir erwecken es über unsere Tools zum Leben. Uns ist dabei ein ehrlicher Dialog mit unseren Kunden und allen Interessenten sehr wichtig, um aktiv am Feedback der Zukunft zu arbeiten. Wir verstehen uns zwar als Experten bei diesen Themen, doch nur gemeinsam mit unseren Kunden können wir die Zukunft maßgeblich mitgestalten.


Vielen herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen.
Rolf Dindorf

Das Ende des Ruhestands? Senioren als ältere Arbeitnehmer

Ausblick für ältere Arbeitnehmer
Kann man mit 50plus noch etwas leisten? Die Frage scheint überholt. Kann man jenseits der Rente noch etwas leisten? Folgt man dem gängigen Stereotyp lautet die Antwort nein. Die Realität sieht aber mittlerweile anders aus. So steht in der neuesten Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen:
“Der Anteil der Erwerbstätigen ist zwischen 1996 und 2014 insbesondere unter den Älte­ren deutlich gestiegen und auch die individu­ellen Pläne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehen vor, bis in ein höheres Alter berufstätig zu bleiben. Selbst nach dem Übergang in den Ruhestand gehen zuneh­mend mehr Menschen einer Erwerbstätigkeit nach.

Der Spiegel belegt mit dem Interview “Vom Rumsitzen wird die Rente auch nicht üppiger”, dass motiviertes Arbeiten jenseits der Rent sehr wohl denkbar ist.

Prognos-Zukunftsatlas – Deutschlands erfolgreichste Regionen

Prognos Zukunftsatlas Regionen
Berlin ist der größte Aufsteiger im Wettbewerb der deutschen Regionen. Auch Zentren wie
Leipzig, Chemnitz, Erfurt und Weimar holen auf, obwohl große Teile Ostdeutschlands
weiter zurück fallen. Dem Norden und Westen gelingt es weiterhin nicht, auf den starken Süden aufzuschließen.Das ist das Ergebnis des Zukunftsatlas 2016. Mit ihm bewertet das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos alle drei Jahre die Zukunftsfähigkeit aller 402 Kreise und kreisfreien Städte. Der Prognos-Zukunftsatlas zählt zu den wichtigsten Vergleichsstudien für Regionen in Deutschland.Demografischer Wandel Regionen
Jeder Kreis wird in den Bereichen Demografie, Wohlstand und Soziale Lage, Arbeitsmarkt
sowie Wettbewerb und Innovation analysiert. „Das doppelte Gefälle zwischen West und Ost sowie Süd und Nord bleibt unverändert“, sagt Prognos-Projektleiter Peter Kaiser. „Umso bemerkenswerter ist, dass immer mehr ostdeutsche Großstädte sich gut entwickeln“.
demographischer Wandel Wirtschaftsregion
Erstmals wurde zusätzlich ermittelt, wie gut die Regionen für den digitalen Wandel
aufgestellt sind. Im Digitalisierungskompass, den Prognos gemeinsam mit der Index-
Gruppe entwickelte, erhalten die Regionen einen bis fünf Sterne für ihren Stand in Sachen
Digitalisierung. Mit einer 5-Sterne-Plus-Wertung liegt hier Zukunftsatlas-Spitzenreiter
München vorn. Doch auch einzelne Regionen aus dem Mittelfeld des Zukunftsatlas-
Rankings sind ungewöhnlich gut aufgestellt. Vier von fünf Sternen erhalten die Städte
Bremen (Rang 282), Kaiserslautern (Rang 247) und Offenbach a.M. (Rang 238).
Insgesamt sind die Digitalisierungschancen stark konzentriert: Nur 53 Regionen erreichen
vier oder mehr Sterne. Dabei schneiden die Städte sehr viel besser ab als die ländlichen
Regionen. Auf die Top-9-Standorte konzentrieren sich 43% aller Digitaljobs, obwohl hier nur 15% aller Beschäftigten in Deutschland arbeiten.Digitalisierung Regionen Deutschland

HR Innovation Roadshow tourt 2016 erstmalig durch Deutschland

HR Innovation Roadshow 2016

(c) Innovation-Roadshow

Der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) und die Deutsche Gesellschaft
für Personalführung (DGFP) veranstalten 2016 erstmalig die HR Innovation
Roadshow. Diese wird an verschiedenen Stationen durch Deutschland
touren, beispielsweise am 14.06. in München, am 28.06. in Nürnberg, am
06.07. in Hamburg. Stationen in Frankfurt, Köln, Berlin und weiteren
Städten werden in Kürze bekanntgegeben.

Die HR Innovation Roadshow wird 2016 der Ort sein, an dem am meisten und
am intensivsten über HR Innovation gesprochen und diskutiert wird. Dabei
werden innovative Startups mit etablierten Personalern ins Gespräch
gebracht, um über aktuelle Herausforderungen, bestehenden Lösungen und
zukünftige Innovationen zu sprechen. Die Roadshow bietet somit einen
tiefen und intensiven Einblick in HR Innovationen und in die HR Startup
Szene.

Alle Besucher können HR Innovationen auf der HR Innovation Roadshow aus
erster Hand kennenlernen und direkt vor Ort testen. Dabei reichen die HR
Innovationen von Recruiting über Personal- und Organisationsentwicklung
bis hin zu Administration, Gesundheitsmanagement und Compensation und
Benefits. Es wird also die gesamte Bandbreite der Personalarbeit
abgedeckt, so dass Personaler aus verschiedensten Bereichen und
Unternehmen umfangreiche Inspiration für Ihre Arbeit erhalten können.
Darüber hinaus werden Vorträge von Experten in das Rahmenprogramm
integriert, damit die Besucher der Roadshow umfassende Einblicke in
Arbeit 4.0 und New Work aus verschiedensten Perspektiven erhalten.

Dr. Simon Werther, Vorsitzender der Fachgruppe HR-Startups im
Bundesverband Deutsche Startups und Gründer der HRinstruments GmbH, sagt
über die Roadshow: “Bisher fehlt ein Format, in dem ein lockerer und
ungezwungener Austausch zwischen Startups und etablierten Personalern
stattfindet. Genau diese Lücke wollen wir mit der HR Innovation Roadshow
schließen. Eine Zielsetzung des BVDS und der DGFP ist folglich die
Vernetzung von innovativen Vordenkern und etablierten Experten. Die
Arbeitswelt der Zukunft kann nur gemeinsam gestaltet werden, genau in
diese Richtung soll sich die Roadshow ab 2016 und in den Folgejahren als
Dialogformat etablieren.”

Die aktuellen Termine werden fortlaufend unter www.hr-roadshow.de
aktualisiert. Darüber hinaus ist direkt über die Website die Anmeldung
zur HR Innovation Roadshow möglich.

Neue Bevölkerungsprognose – Deutschland wächst

Demographischer Wandel Demographie Alter Generation Silberhaar
Im vergangenen Jahr kamen 1,1 Millionen Ausländer mehr nach Deutschland als fortzogen. Doch die Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts berücksichtigt diese Rekordzuwanderung und die gestiegenen Flüchtlingszahlen nicht. Deshalb hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) eine neue Prognose erstellt: Demographischer Wandel - Anders als lange angenommen wächst die deutsche Bevölkerung in den kommenden 20 Jahren – und altert trotzdem.

Referenz für die Bevölkerungsentwicklung ist derzeit die 13. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes aus dem Frühjahr 2015. Darin hatte es für 2015 eine Nettozuwanderung von 500.000 Menschen angenommen, tatsächlich kamen 1,1 Millionen. Zusätzlich dürften bis zu 400.000 nicht erfasste Flüchtlinge im Land leben, so viele Asylanträge waren Ende 2015 noch nicht entschieden.

Diese neuen Informationen ließen die IW-Forscher nun einfließen: Derzeit leben in Deutschland 81,9 Millionen Menschen, bis 2021 wird die Einwohnerzahl auf 83,9 Millionen steigen. Hauptursache ist die hohe Nettomigration – wobei von den zwei Millionen Einwanderern im Jahr 2015 nur etwas über die Hälfte Flüchtlinge waren. „Deutschland wird auch wegen seiner niedrigen Arbeitslosigkeit als Einwanderungsland immer attraktiver“, sagt IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös.

Woran die Zuwanderung allerdings nichts ändert: Deutschland altert. 2035 werden laut IW Köln fast 26 Prozent der Bevölkerung älter als 67 sein, heute sind es knapp 19 Prozent.

Führung 4.0 – Der neue Artikel von Rolf Dindorf

Führungskräfte-Berater Rolf Dindorf Kaiserslautern
Führung 4.0 – So geht Zukunft im digitalen Zeitalter
In: Maschinenbau – das Schweizer Industriemagazin. Mai 2016

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind in aller Munde. Die vierte industrielle
Revolution – auch als Internet der Dinge bezeichnet – zeichnet sich immer
stärker am Firmament ab. Schweizer Unternehmen sehen in der Digitalisie
rung eine Chance.

Die Akzeptanz des Scheiterns

Fehlerkultur Unternehmen
Was haben Elon Jusk, Jeff Bezos, Albert Einstein oder Angela Merkel gemeinsam? Sie alle sind schon mehrfach gescheitert. Scheitern gehört zum Erfolg. Stand up and fight. Jede überragende Führungspersönlichkeit ist mehr als einmal gestolpert.

“Scheitern” ist in deutschen Ohren ein hässliches Wort. Sprechen wir besser von der Fehlerkultur. Doch wie steht es um die Fehlerkultur in Ihrem Unternehmen? Fördern Sie konsequent die Risikobereitschaft? Akzeptieren Sie einen Fehler ohne den Mitarbeiter gleich als Versager abzustempeln?

Eine gelebte Fehlerkultur ist von zentraler Bedeutung für Neuerungen. In einem Arbeitsklima für verrückte Ideen, dass Versuch und Irrtum ermöglicht, liegt die Chance für evolutionäre Produkte a la Apple. Die Tür zur Zukunft marktreifer Produkte und Dienstleistungen liegt n der Überwindung des Schubladendenkens “Scheitern”.

“Wir Menschen lernen mehr, wenn wir scheitern, als wenn wir etwas gewinnen. Auch das Aufsteigen ist nur möglich, wenn man vorher unten war. Ein Abstieg gehört zu jedem Leben dazu.”, fasst es Reinhold Messner im Interview mit der “Zeit” zusammen.

Zündende Ideen für Personal und Gesundheit

Corporate Health Convention Stuttgart

Corporate Health Convention (c)

Insgesamt 465 Aussteller und ein Mega-Programm mit rund 250 Beiträgen erwarten die Besucher des Messe-Duos PERSONAL2016 Süd und Corporate Health Convention diesen Dienstag und Mittwoch in Stuttgart. Wie dynamisch sich der Markt im Personal- und Gesundheitsmanagement derzeit gestaltet, belegen insbesondere die rund 40 Neugründungen in den neuen Start-up-Areas. Auf beiden Messen erweist sich dabei die digitale Transformation als Entwicklungstreiber.

Exakt 20 junge Unternehmen präsentieren sich auf der Start-up-Area der PERSONAL2016 Süd, 19 sind es auf der Parallelveranstaltung Corporate Health Convention. Das Angebot reicht von spezialisierten Online-Diensten über innovative Beratungsleistungen bis zu neuartigen Produkten.

Die Corporate Health Convention bietet neue Inhalte, die vor allem mehr Raum zur Interaktion geben: Am MeetingPoint gibt es keine klassischen Vorträge, im Vordergrund steht das Gespräch. In informeller Atmosphäre diskutieren Sie mit Fachkollegen z.B. darüber wie Betriebliches Gesundheitsmanagement im Unternehmen integriert werden kann. Tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen aus und nehmen Sie neue Impulse mit!
Die Moderation übernimmt – wie in den letzten Jahren – Rolf Dindorf.
Schauen Sie vorbei. Es lohnt sich!