HR Innovation Roadshow tourt 2016 erstmalig durch Deutschland

HR Innovation Roadshow 2016

(c) Innovation-Roadshow

Der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) und die Deutsche Gesellschaft
für Personalführung (DGFP) veranstalten 2016 erstmalig die HR Innovation
Roadshow. Diese wird an verschiedenen Stationen durch Deutschland
touren, beispielsweise am 14.06. in München, am 28.06. in Nürnberg, am
06.07. in Hamburg. Stationen in Frankfurt, Köln, Berlin und weiteren
Städten werden in Kürze bekanntgegeben.

Die HR Innovation Roadshow wird 2016 der Ort sein, an dem am meisten und
am intensivsten über HR Innovation gesprochen und diskutiert wird. Dabei
werden innovative Startups mit etablierten Personalern ins Gespräch
gebracht, um über aktuelle Herausforderungen, bestehenden Lösungen und
zukünftige Innovationen zu sprechen. Die Roadshow bietet somit einen
tiefen und intensiven Einblick in HR Innovationen und in die HR Startup
Szene.

Alle Besucher können HR Innovationen auf der HR Innovation Roadshow aus
erster Hand kennenlernen und direkt vor Ort testen. Dabei reichen die HR
Innovationen von Recruiting über Personal- und Organisationsentwicklung
bis hin zu Administration, Gesundheitsmanagement und Compensation und
Benefits. Es wird also die gesamte Bandbreite der Personalarbeit
abgedeckt, so dass Personaler aus verschiedensten Bereichen und
Unternehmen umfangreiche Inspiration für Ihre Arbeit erhalten können.
Darüber hinaus werden Vorträge von Experten in das Rahmenprogramm
integriert, damit die Besucher der Roadshow umfassende Einblicke in
Arbeit 4.0 und New Work aus verschiedensten Perspektiven erhalten.

Dr. Simon Werther, Vorsitzender der Fachgruppe HR-Startups im
Bundesverband Deutsche Startups und Gründer der HRinstruments GmbH, sagt
über die Roadshow: “Bisher fehlt ein Format, in dem ein lockerer und
ungezwungener Austausch zwischen Startups und etablierten Personalern
stattfindet. Genau diese Lücke wollen wir mit der HR Innovation Roadshow
schließen. Eine Zielsetzung des BVDS und der DGFP ist folglich die
Vernetzung von innovativen Vordenkern und etablierten Experten. Die
Arbeitswelt der Zukunft kann nur gemeinsam gestaltet werden, genau in
diese Richtung soll sich die Roadshow ab 2016 und in den Folgejahren als
Dialogformat etablieren.”

Die aktuellen Termine werden fortlaufend unter www.hr-roadshow.de
aktualisiert. Darüber hinaus ist direkt über die Website die Anmeldung
zur HR Innovation Roadshow möglich.

Neue Bevölkerungsprognose – Deutschland wächst

Demographischer Wandel Demographie Alter Generation Silberhaar
Im vergangenen Jahr kamen 1,1 Millionen Ausländer mehr nach Deutschland als fortzogen. Doch die Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts berücksichtigt diese Rekordzuwanderung und die gestiegenen Flüchtlingszahlen nicht. Deshalb hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) eine neue Prognose erstellt: Demographischer Wandel - Anders als lange angenommen wächst die deutsche Bevölkerung in den kommenden 20 Jahren – und altert trotzdem.

Referenz für die Bevölkerungsentwicklung ist derzeit die 13. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes aus dem Frühjahr 2015. Darin hatte es für 2015 eine Nettozuwanderung von 500.000 Menschen angenommen, tatsächlich kamen 1,1 Millionen. Zusätzlich dürften bis zu 400.000 nicht erfasste Flüchtlinge im Land leben, so viele Asylanträge waren Ende 2015 noch nicht entschieden.

Diese neuen Informationen ließen die IW-Forscher nun einfließen: Derzeit leben in Deutschland 81,9 Millionen Menschen, bis 2021 wird die Einwohnerzahl auf 83,9 Millionen steigen. Hauptursache ist die hohe Nettomigration – wobei von den zwei Millionen Einwanderern im Jahr 2015 nur etwas über die Hälfte Flüchtlinge waren. „Deutschland wird auch wegen seiner niedrigen Arbeitslosigkeit als Einwanderungsland immer attraktiver“, sagt IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös.

Woran die Zuwanderung allerdings nichts ändert: Deutschland altert. 2035 werden laut IW Köln fast 26 Prozent der Bevölkerung älter als 67 sein, heute sind es knapp 19 Prozent.

Führung 4.0 – Der neue Artikel von Rolf Dindorf

Führungskräfte-Berater Rolf Dindorf Kaiserslautern
Führung 4.0 – So geht Zukunft im digitalen Zeitalter
In: Maschinenbau – das Schweizer Industriemagazin. Mai 2016

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind in aller Munde. Die vierte industrielle
Revolution – auch als Internet der Dinge bezeichnet – zeichnet sich immer
stärker am Firmament ab. Schweizer Unternehmen sehen in der Digitalisie
rung eine Chance.

Die Akzeptanz des Scheiterns

Fehlerkultur Unternehmen
Was haben Elon Jusk, Jeff Bezos, Albert Einstein oder Angela Merkel gemeinsam? Sie alle sind schon mehrfach gescheitert. Scheitern gehört zum Erfolg. Stand up and fight. Jede überragende Führungspersönlichkeit ist mehr als einmal gestolpert.

“Scheitern” ist in deutschen Ohren ein hässliches Wort. Sprechen wir besser von der Fehlerkultur. Doch wie steht es um die Fehlerkultur in Ihrem Unternehmen? Fördern Sie konsequent die Risikobereitschaft? Akzeptieren Sie einen Fehler ohne den Mitarbeiter gleich als Versager abzustempeln?

Eine gelebte Fehlerkultur ist von zentraler Bedeutung für Neuerungen. In einem Arbeitsklima für verrückte Ideen, dass Versuch und Irrtum ermöglicht, liegt die Chance für evolutionäre Produkte a la Apple. Die Tür zur Zukunft marktreifer Produkte und Dienstleistungen liegt n der Überwindung des Schubladendenkens “Scheitern”.

“Wir Menschen lernen mehr, wenn wir scheitern, als wenn wir etwas gewinnen. Auch das Aufsteigen ist nur möglich, wenn man vorher unten war. Ein Abstieg gehört zu jedem Leben dazu.”, fasst es Reinhold Messner im Interview mit der “Zeit” zusammen.

Zündende Ideen für Personal und Gesundheit

Corporate Health Convention Stuttgart

Corporate Health Convention (c)

Insgesamt 465 Aussteller und ein Mega-Programm mit rund 250 Beiträgen erwarten die Besucher des Messe-Duos PERSONAL2016 Süd und Corporate Health Convention diesen Dienstag und Mittwoch in Stuttgart. Wie dynamisch sich der Markt im Personal- und Gesundheitsmanagement derzeit gestaltet, belegen insbesondere die rund 40 Neugründungen in den neuen Start-up-Areas. Auf beiden Messen erweist sich dabei die digitale Transformation als Entwicklungstreiber.

Exakt 20 junge Unternehmen präsentieren sich auf der Start-up-Area der PERSONAL2016 Süd, 19 sind es auf der Parallelveranstaltung Corporate Health Convention. Das Angebot reicht von spezialisierten Online-Diensten über innovative Beratungsleistungen bis zu neuartigen Produkten.

Die Corporate Health Convention bietet neue Inhalte, die vor allem mehr Raum zur Interaktion geben: Am MeetingPoint gibt es keine klassischen Vorträge, im Vordergrund steht das Gespräch. In informeller Atmosphäre diskutieren Sie mit Fachkollegen z.B. darüber wie Betriebliches Gesundheitsmanagement im Unternehmen integriert werden kann. Tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen aus und nehmen Sie neue Impulse mit!
Die Moderation übernimmt – wie in den letzten Jahren – Rolf Dindorf.
Schauen Sie vorbei. Es lohnt sich!

Arbeitsmarkt heute – Fachkräfte kennen ihren Marktwert

Fachkräfte und Arbeitsmarkt
Der demographische Wandel und seine Bedeutung für die Wirtschaft wird zunehmend erkennbar. Mit sinkendem Arbeitskräftepotential steigt noch die Bedeutung der hiesigen Fach- unf Führungskräfte. Das hat Folgen.

Fachkräfte in Deutschland sind wählerisch und achten bei der Jobsuche ganz besonders auf das Unternehmensimage: Acht von zehn Fachkräften würden eine passende Stelle ausschlagen, wenn sie sich nicht mit dem rekrutierenden Unternehmen identifizieren können. Das hat die Online-Jobborse StepStone in einer Studie mit mehr als 14.000 Fach- und Führungskräften herausgefunden.

Das große Selbstbewusstsein der Fachkräfte leitet sich unter anderem aus ihrer aktuell starken Position auf dem deutschen Arbeitsmarkt ab. Mehr als zwei Drittel der Befragten betrachten ihren aktuellen Arbeitsplatz als gesichert. Sieben von zehn sind sich sicher, bei Bedarf in maximal einem halben Jahr eine neue Stelle finden zu konnen. Ein Drittel der Fachkräfte geht sogar davon aus, die Jobsuche innerhalb von nur drei Monaten erfolgreich abzuschließen.

,,Unternehmen betreiben großen Aufwand, um die Einmaligkeit ihrer Produkte und Dienstleistungen aufzuzeigen und zu vermarkten. Bei der eigenen Identität als Arbeitgeber sind sie aber oft viel zurückhaltender und betonen Allgemeinplatze wie Internationalität oder Teamwork”, erklart StepStone Geschaftsführer Dr. Sebastian Dettmers. ,,Wer qualifizierte und motivierte Fachkrafte wirklich überzeugen will, sollte seine Identität als Arbeitgeber kennen und bereit sein, auch etwas mehr vom eigenen Unternehmen preiszugeben.

Die StepStone Trendstudie 2016 untersucht das Selbstverständnis und die Karrierepläne von Fach- und Führungskräften in Deutschland. Unter welchen Aspekten wählen die heißbegehrten Spezialisten eine Stelle aus, was muss ein Arbeitgeber ihnen bieten können und welche Erwartungen haben Fachkräfte an den Bewerbungsprozess?
Zu der Studie geht es hier

Generation Z – die Anti-Rebellen

Rolf Dindorf Führungskräfte-Berater Heidelberg
Die neue Studie „Wie ticken Jugendliche 2016?“ des SINUS-Instituts zeigt: Jugendliche in Deutschland leben nach wie vor in unterschiedlichen Lebenswelten, aber sie rücken in mehrfacher Hinsicht zusammen. Für die meisten 14 bis 17-Jährigen heute gilt: Man möchte sein wie alle.
Die auf Abgrenzung und Provokation zielenden großen Jugend-Subkulturen gibt es kaum mehr. Eine Mehrheit ist sich einig, dass gerade in der heutigen Zeit ein gemeinsamer Wertekanon von Freiheit, Aufklärung, Toleranz und sozialen Werten gelten muss, weil nur er das „gute Leben“, das man in diesem Land hat, garantieren kann.

Werte wichtiger als Religionen

Jugendliche sind an Sinnfragen interessiert, aber skeptisch gegenüber Religionsge- meinschaften als Institutionen. Die eigene Glaubensgemeinschaft ist in den meisten Lebenswelten nicht besonders wichtig, wird aber auch nicht grundsätzlich in Frage gestellt. Religiöse Heterogenität im Freundeskreis wird akzeptiert, wichtig ist jedoch, dass es eine gemeinsame Wertebasis gibt.

Digitale Sättigung
Aus Perspektive der Jugendlichen ist der Höhepunkt der digitalen Durchdringung des eigenen Alltags erreicht. Die bislang als jugendtypisch eingeordnete, bedingungslose Faszination ist geschwunden.

Wunsch nach Orientierung und Sicherheit
Der Begriff „Mainstream“ ist bei den meisten Jugendlichen kein Schimpfwort, sondern – im Gegenteil – ein Schlüsselbegriff im Selbstverständnis und bei der Selbstbe-schreibung. Viele wollen mehr noch als vor wenigen Jahren so sein „wie alle“. Ein mehrheitlich gemeinsamer Wertekanon vor allem aus sozialen Werten deutet auf eine gewachsene Sehnsucht nach Aufgehoben- und Akzeptiertsein, Geborgenheit, Halt sowie Orientierung in den zunehmend unübersichtlichen Verhältnissen einer globalisierten Welt hin. Dem entsprechen auch ihre generelle Anpassungsbereitschaft und selbstverständliche Akzeptanz von Leistungsnormen und Sekundärtugenden.

Industrie 4.0 – ein Blick in die Zukunft?

Der Deutsche Arbeitgeber Verband hat 3 neue Filme zum Thema „Industrie 4.0“ erstellt. Sie geben einen sehenswerten Einblick in den heutigen Stand der digitalen Entwicklung

Landwirtschaft und Industrie 4.0

OP Der Zukunft – Roboter im OP?


Roboter für Küche und Kind

 


Mittelstand schätzt ältere Mitarbeiter

ältere Arbeitnehmer Mittelstand
Der demografische Wandel verändert auch die Arbeitswelt in Deutschland: Im Mittelstand ist mittlerweile mehr als ein Fünftel der Beschäftigten über 54 Jahre alt. Mit zunehmendem Alter verändern sich Stärken, Schwächen und Bedürfnisse der Beschäftigten. KfW Research hat im Rahmen einer Sonderauswertung des repräsentativen KfW-Mittelstandspanels analysiert, wie die kleinen und mittleren Unternehmen diese Veränderungen einschätzen und welchen Stellenwert die so genannten „Silver Workers“ im Betrieb haben. Fazit: Sie genießen große Wertschätzung.

Mittelständische Unternehmen bauen vor allem auf die Zuverlässigkeit und die Expertise ihrer älteren Mitarbeiter: 62 % bzw. 56 % sehen die ältere Belegschaft diesbezüglich im Vorteil gegenüber den jüngeren Beschäftigten. Dass ältere Mitarbeiter weniger belastbar sind, hält die Mehrheit für ein Vorurteil. Nur 17 % der Mittelständler sehen das so, während mehr als die Hälfte Defiziten bei der Belastbarkeit widerspricht.

Der demografische Wandel und die Verknappung des Erwerbspersonenpotentials werden ältere Mitarbeiter weiter in den Vordergrund rücken. Zur strategischen Fachkräftesicherung gehört es immer mehr, ältere Mitarbeiter länger und produktiv im Unternehmen zu halten. Arbeitsabläufe und -bedingungen müssen angepasst werden, etwa durch altersgerechte, ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen, betriebliche Weiterbildung und Gesundheitsförderung. Der Mittelstand steht bei diesem Thema noch am Anfang. Nur 17 % der kleinen und mittleren Unternehmen haben bereits Maßnahmen umgesetzt, um ältere Beschäftigte länger zu halten, weitere 28 % haben Pläne und stehen in den Startlöchern.

„Der Mittelstand zählt seine älteren Mitarbeiter nicht zum „alten Eisen“ – sondern zum „Tafelsilber““, kommentiert Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe die Ergebnisse der Studie.

Der aktuelle Fokus Volkswirtschaft mit dem Titel „Tafelsilber oder altes Eisen? Ältere Beschäftigte im Mittelstand“ ist hier abrufbar.