Demographie-Blog

Wie jüngere Führungskräfte Generationenkonflikte vermeiden

Leitwolf strategisches Personalmanagement Verwaltung
(c) iStock

Aus business-wissen.de -Newsletter vom 14.03.2013 – Nr. 496/2013
Nachgefragt
Wann wird eine Führungskraft akzeptiert, die viel jünger ist als ihre Mitarbeiter?
Es antwortet: Rolf Dindorf, Autor des Beitrags » Intergenerative Zusammenarbeit: Power älterer Belegschaften nutzen

Im Zuge des demografischen Wandels wird die Altersgruppe 50plus in vielen Betrieben die zahlenmäßig größte Gruppe bilden. Jüngere Führungskräfte stehen somit vor der Herausforderung, im Rahmen der Mitarbeiterführung intergenerative Konflikte mit den älteren Arbeitnehmern zu vermeiden. Eine reibungsfreie, produktive Zusammenarbeit gelingt durch Akzeptanz und Wertschätzung des Anderen. Auf den selbstkritischen Prüfstand gehört die Frage nach der Kommunikation und dem Auftreten gegenüber den erfahrenen Kräften.

Gerade in den ersten Wochen nach Antritt der neuen Stelle sollten jüngere Führungskräfte verstärkt einen Blick auf die älteren Mitarbeiter werfen. Möglicher Skepsis sollten sie nicht mit Arroganz, Überheblichkeit und rigiden Führungsgrundsätzen sondern mit dem der Situation angebrachten Selbstbewusstsein und mit Geduld begegnen. Erfolgreiche Kommunikation umfasst mehr als den reinen inhaltlichen Aspekt der Botschaft. Sie beinhaltet  Respekt, Achtung, Authentizität sowie Durchsetzungsfähigkeit. In Abwandlung eines Zitats John F. Kennedys gilt überspitzt: „Frage nicht, was dein Arbeitnehmer für dich tun kann, sondern was du für den Arbeitnehmer tun kannst!“


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