Vertrauenskultur – Studie Jobzufriedenheit 2017 zeigt Bedeutung

Vertrauenskultur Rolf Dindorf Fachkräftemangel
Mit Management-Methoden von gestern haben Führungskräfte heute keine Chance mehr. Im schlimmsten Fall schaden sie sogar ihrem Unternehmen.
Im Gegensatz dazu haben die Fähigkeiten, Mitarbeitern Vertrauen entgegen zu bringen, Feedback zu geben und Wertschätzung zu zeigen, direkten Einfluss auf die
Arbeitszufriedenheit. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung
von Arbeitnehmern in Deutschland im Auftrag der ManpowerGroup
Deutschland.

Laut der Studie „Jobzufriedenheit 2017“ ist es neun von zehn
Befragten (91 Prozent) wichtig, dass der direkte Vorgesetzte seine
Wertschätzung zum Ausdruck bringt. Genauso viele wünschen sich
regelmäßiges und ehrliches Feedback vom Chef. 88 Prozent wären im Job
zufriedener, wenn ihre Vorgesetzten öfter auch Interesse an ihnen als
Person zeigen würden. Empathie und Wertschätzung seitens der Vorgesetzten sind essenziell, um Mitarbeiter zu binden – und damit letztendlich für den
Unternehmenserfolg.

Vertrauenskultur wird zum Erfolgsfaktor

Auch für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung spielt das
Vorgesetztenverhalten in der Wahrnehmung der Arbeitnehmer eine
wesentliche Rolle: 78 Prozent wünschen sich, dass eine Führungskraft
als Mentor für die Mitarbeiter agiert. Ebenso viele motiviert es,
wenn der direkte Vorgesetzte die Vision des Unternehmens vermittelt.
Regelmäßige Teamevents sind für etwa zwei Drittel der Arbeitnehmer
(64 Prozent) wichtig, um die Jobzufriedenheit zu steigern.

Wie wichtig Mitarbeitern das Thema Vertrauen ist, zeigt auch eine
internationale, repräsentative Umfrage der ManpowerGroup zu den
Erwartungen von Bewerbern. 87 Prozent der in Deutschland Befragten
geben hier an, dass ihnen ein gutes Vertrauensverhältnis mit ihrem
Arbeitgeber wichtig ist. Für 59 Prozent spielt die Reputation des
Unternehmens eine wichtige Rolle. Genauso viele Befragte wünschen
sich von ihrer zukünftigen Firma, dass sie soziale Verantwortung
übernimmt. Dass ein Unternehmen eine klare Mission verfolgt, ist
dagegen nur 40 Prozent der Befragten wichtig.

Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier

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